Archiv für das Jahr: 2015

Abwesenheitsnotiz

Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist etwas schief gelaufen. Dann ist es wirklich passiert. „Der Jenny“ ist weg – wie Tom es so schön auf den Punkt brachte. Mutterschutz, oder wie immer die Bildungsbürger diesen Akt der Selbstsüchtigkeit nennen. Ich nenne es Fahnenflucht. Ehrlich. Das kann doch alles nicht wahr sein. Ich frage mich auch ernsthaft, wie ich zukünftig diesen Blog stemmen soll. Jenny war immerhin Einpeitscher, Creative Director und Themenvorgeber. Sie hat sogar mittelmäßige Pointen in gute verwandelt. Einfach so.

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Fasten my ass

Es ist unfassbar, wie schnell die Zeit voranschreitet. Da blinzele ich nur kurz mit den Augen und schon ist wieder März. Nach neuesten Berechnungen ist auch in 40 Wochen schon wieder Weihnachten – und das ertrage ich einfach nicht. Ein probates Mittel zur Entschleunigung wäre da eine korrekt durchgeführte Fastenzeit – schließlich führt Entbehrung zu einer intensivierten Wahrnehmung. Aus vielen Folgen Star Trek weiß ich allerdings, dass ein wirksames Zeitverzögerungsfeld nur als Gruppenphänomen funktioniert. Dumm nur, dass wir hier von einer Kölner Werbeagentur reden – und Verzicht ist ja nun wirklich das diametrale Gegenteil unserer Bemühungen. Weiterlesen

Entenbrut

Bevor ich einen Blogartikel beginne, denke ich zumeist 4-6 Tage über den Anfang nach. Der Anfang ist nämlich das allerwichtigste. Wenn der erstmal steht, kommt der Rest von alleine – wie eine LEGO Burg, die sich von ganz alleine aufbaut, nachdem man das Fundament gelegt hat. Warum ich das schreibe? Ganz einfach. Ich schreibe dies, weil ich bereits einen ganzen Blog geschrieben habe, in Mühlen der Zensur geriet und jetzt mit dem Anfang von Version 2 echt vorsichtig sein muss. Version 1 war übrigens ein grandioses, surreales Meisterwerk. Mit Früchten, Fruchtblasen und einem Stepptanz von Franzi, Tim und Tom. Damla und ein Gong spielten auch eine Rolle. Genau wie Baby Herman. Ganz großes Kino. Weiterlesen

Grüße von hinten

Diese Zeilen haben Sie rein theoretisch schon seit Wochen gelesen. Echt wahr. Der Grund dafür ist leicht erklärt: Im allgemeinen Weihnachtstrubel hatte ich mir doch tatsächlich in den Kopf gesetzt, einen richtig schönen Weihnachtsblog raus zu hauen. Mit Zuckerguß und ohne Peitsche. Einfach mal nett sein. Und fast ohne Lügen. Immerhin war es ein tolles Jahr und wenn es nach mir ginge, dürfte es auch ruhig so weitergehen. Wir hatten zudem eine feine Weihnachtsfeier in unserer Kölner Agentur, Jenny war ganz entspannt und die tägliche Dosis WHAM fühlte sich auch irgendwie richtig an. Dieses Wohlbefinden könnte man ja ruhig mal verbloggisieren, dachte ich mir. Aber alles kam anders. Wie immer.

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