Entenbrut

Bevor ich einen Blogartikel beginne, denke ich zumeist 4-6 Tage über den Anfang nach. Der Anfang ist nämlich das allerwichtigste. Wenn der erstmal steht, kommt der Rest von alleine – wie eine LEGO Burg, die sich von ganz alleine aufbaut, nachdem man das Fundament gelegt hat. Warum ich das schreibe? Ganz einfach. Ich schreibe dies, weil ich bereits einen ganzen Blog geschrieben habe, in Mühlen der Zensur geriet und jetzt mit dem Anfang von Version 2 echt vorsichtig sein muss. Version 1 war übrigens ein grandioses, surreales Meisterwerk. Mit Früchten, Fruchtblasen und einem Stepptanz von Franzi, Tim und Tom. Damla und ein Gong spielten auch eine Rolle. Genau wie Baby Herman. Ganz großes Kino. Weiterlesen

Grüße von hinten

Diese Zeilen haben Sie rein theoretisch schon seit Wochen gelesen. Echt wahr. Der Grund dafür ist leicht erklärt: Im allgemeinen Weihnachtstrubel hatte ich mir doch tatsächlich in den Kopf gesetzt, einen richtig schönen Weihnachtsblog raus zu hauen. Mit Zuckerguß und ohne Peitsche. Einfach mal nett sein. Und fast ohne Lügen. Immerhin war es ein tolles Jahr und wenn es nach mir ginge, dürfte es auch ruhig so weitergehen. Wir hatten zudem eine feine Weihnachtsfeier in unserer Kölner Agentur, Jenny war ganz entspannt und die tägliche Dosis WHAM fühlte sich auch irgendwie richtig an. Dieses Wohlbefinden könnte man ja ruhig mal verbloggisieren, dachte ich mir. Aber alles kam anders. Wie immer.

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Whamologie

Machen wir es kurz und schmerzlos: Der Blog fällt diesen Monat aus. Ganz einfach. Das ist bereits beschlossene Sache. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur – tun aber im Grunde nichts zur Sache. Außerdem liegen Sie auf der Hand, die Gründe. Denn was könnte im November schon Berichtenswertes geschehen sein? Ein grauer Monat üblicherweise. Das letzte Aufbäumen vor der Wintersonnenwende – oder wer es mag: Weihnachten, Hanukkah oder Kwanzaa.

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Liste X

Bestimmt denken Sie, dass es ganz lustig ist als Texter. Ein bisschen tippen, ein bisschen denken, viel reden und immer frischer Kaffee. Aber Pustekuchen – es ist ein ständiger Kampf. Ein Beispiel: Während ich diese Zeilen tippe, kratzt, hämmert und marodiert die Marketing-Tante vor meiner virtuellen Tür. Wo denn der verdammte Blog sei, brüllt sie mit ihrer tiefen und gutturalen Damönen-Stimme. Dazu Flüche auf Irisch, Latein und in einem seltenen, afrikanischen Klicklaut-Dialekt. Sie hat sich doch tatsächlich in den Kopf gesetzt, dass ich über unsere Glücklichmacher-Karte schreibe – eine Art necom-Bonussystem. Jetzt will sie Ergebnisse sehen, sonst gibt’s Saures. Klar, dass so ein zartes Wesen wie ich davon nicht unbeeindruckt ist. Das kann einen richtig fertig machen – auch, wenn man als Texter einiges gewohnt ist. Ehrlich gesagt, ist heute sogar einer der guten Tage. Man ist ja mit wenig zufrieden.

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